Бывало в простоте, в безмолвии вы жили, А нынче стали знать мазурку и кадрили. Ну, право, тяжкий грех, оставьте этот вздор; Смотрите, вот на вас составлен у:х собор...
"You are lucky to have any thing finished," he rejoined. "Since Hazard got here every thing is turned upside down; all the plans are changed...
Отсюда возникает предчувствие, что на самом деле Орфей был все время обращен к Эвридике: он видел ее незримой; к нетронутой прикасался к ней в ее ..
1892 16. September: Werner Bergengruen wird in Riga/Livland als Sohn eines baltendeutschen Arztes geboren. Obwohl sich seine Familie wegen der Russifizierungspolitik des Zarenreiches zur Ausreise entschlie?t, bleibt Bergengruen zeitlebens der Landschaft und Kultur seiner Heimat verbunden.
bis 1914 Studium der Germanistik, Rechtswissenschaften, Geschichte und Theologie in Marburg, Munchen und Berlin, ohne einen Studienabschluss zu erwerben.
1914-1918 Kriegsfreiwilliger auf deutscher Seite im Ersten Weltkrieg.
1919 Bergengruen tritt der Baltischen Landeswehr bei, die in seiner Heimat gegen die Rote Armee kampft.
1922 Leiter der Zeitschrift "Ost-Informationen" in Berlin.
1925 Hauptschriftleiter der "Baltischen Blatter".
seit 1927 Lebt er als freier Schriftsteller in Berlin und Munchen.
1923-1931 Veroffentlichung der Romane "Das Gesetz des Atum" (1923), "Das gro?e Alkahest" (1926), "Herzog Karl der Kuhne oder Gemut und Schicksal" (1930) und "Der goldene Griffel"(1931).
1933-1945 Dem Nationalsozialismus steht Bergengruen vor allem wegen seiner christlich-humanen Gesinnung ablehnend gegenuber. Seine regimekritischen Gedichte des Gedichtzyklus "Der ewige Kaiser" (1937) gehen in Abschriften von Hand zu Hand. 1937 schlie?en ihn die Nationalsozialisten wegen seines Romans "Der Gro?tyrann und das Gericht" (1935) aus der Reichsschrifttumskammer mit der Begrundung aus, er sei nicht geeignet, "durch schriftstellerische Veroffentlichungen am Aufbau der deutschen Kultur mitzuarbeiten". Es folgt das Verbot einiger seiner Bucher sowie ein Rundfunk- und Vortragsverbot.
1936 Konversion zum katholischen Glauben.
1937 Bergengruens bekannteste Novelle "Die drei Falken" handelt vom eigensuchtigen Streit unter den Erben eines Falkenmeister, wobei der Haupterbe aus Abscheu vor der Gier seiner Geschwister einem wertvollen Falken die Freiheit schenkt.
1946 Lebt zunachst bei Freunden in Zurich, 1948/49 in Rom. Veroffentlichung der Werke "Zauber und Segensspruche", "Lobgesang" und "Der hohe Sommer".
1951 Auszeichnung mit dem Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig.
1952 Veroffentlichung des Romans "Der letzte Rittmeister".
1958 Verleihung der Ehrendoktorwurde der philosophischen Fakultat der Universitat Munchen und des Gro?kreuzes des Bundesverdienstordens. Wenig spater wird er als Nachfolger seines verstorbenen Freundes Reinhold Schneider Mitglied des Ordens "pour le merite"
1960 Veroffentlichung der Erzahlungen "Zorn, Zeit und Ewigkeit".
1964 4. September: Werner Bergengruen stirbt in Baden-Baden.