Не такой, говорит, я человек, служил, говорит, богу и великому государю верой и правдой, на войне кровь проливал и не один раз жизнь терял...
ашный, пожалуй, будет о том, как появились ширмы с картиной мук ада [на всем протяжении истории японского искусства художники писали картины на шелку, в том числе на шелковых ..
. А и того еще хуже (с нами сила крестная!), если в виде польского пана являлся тебе злой искуситель. Ты знаешь, что у нас в Киеве, за грехи наши, много и колдунов и ведьм...
Werner Bergengruen wurde am 16. September 1892 im lettischen Riga, das damals zum russischen Zarenreich gehörte, geboren. Die baltische Arztfamilie schwedischen Ursprungs verließ wegen der Russifizierungspolitik des Zaren ihre Heimat und ließ sich in Deutschland nieder.
Werner Bergengruen absolvierte seine Gymnasialzeit in Lübeck und Marburg und studierte unter anderem Theologie, Germanistik und Geschichte in Lübeck, Marburg, München und Berlin, bis der Erste Weltkrieg ausbrach und Werner Bergengruen sich als Freiwilliger zum Militärdienst verpflichtete. Nach Kriegsende unterstützte er 1919 die Baltische Landwehr in ihrem Kampf gegen die Rote Armee.
Nach einem Volontariat bei der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung arbeitete Werner Bergengruen als Journalist in Tilsit, Memel und Berlin und war gleichzeitig als Schriftsteller tätig. Erste Novellen und Romane erschienen ab 1923.
1927 entschloss sich Werner Bergengruen zur freien Schriftstellerei und übersetzte darüber hinaus russische Texte. Er arbeitete wechselweise in Berlin, im Odenwald und im Bayerischen Wald, bis er 1936 nach Solln bei München zog. Im selben Jahr trat er zum katholischen Glauben über.
Dem Nationalsozialistischen Regime Deutschlands setzte er wie sein Freund Reinhold Schneider Erzählwerke entgegen, welche die menschliche Unzulänglichkeit und totalitäres Verhalten zum Inhalt hatten, wie beispielsweise der 1935 erschienene Roman "Der Großtyrann und das Gericht".
1937 erhielt Werner Bergengruen Publikationsverbot und wurde aus der Reichsschriftumskammer ausgeschlossen. Durch Sondergenehmigungen konnte einige seiner Werke jedoch weiter veröffentlicht werden.
Nachdem sein Haus 1942 einem Luftangriff zum Opfer gefallen war, lebte Werner Bergengruen vier Jahre in Tirol, kurze Zeit in Rom und mehr als ein Jahrzehnt in Zürich, bis er 1958 nach Baden-Baden kam.
Reinhold Schneider schrieb hierzu in "Der Balkon": "Ein großes Geschenk machte mir noch das Städtlein: es ist seiner Schläue gelungen, Werner Bergengruen zu bezaubern und zu verführen und ihm die Bürgerschaft anzutragen. […] so steht dem Städtlein neuer Ruhm bevor und Quellgeist und Dichtergeist werden sich vereinen, Feuer der Tiefe und Feuer von oben."
Werner Bergengruen, der neben seinen Romanen und Novellen lyrische Werke, (Auto-)Biografien und Reisebeschreibungen verfasst hat, war nicht nur mit der Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität München ausgezeichnet worden, sondern hat neben dem Wilhelm-Raabe-Preis und dem Schillerpreis das Große Verdienstkreuz des Bundesverdienstordens erhalten und war in den Orden "Pour le Mérite" aufgenommen worden. Darüber hinaus war er nicht nur ein fleißiger, sondern auch ein sehr erfolgreicher Schriftsteller, dessen Bücher zu seinen Lebzeiten viel beachtet waren und in Millionenauflagen im In- und Ausland verkaufte wurden.
An seiner neuen Heimat konnte sich Werner Bergengruen noch sechs Jahre erfreuen. Am 4. September 1964 starb er in Baden-Baden und wurde auf dem Stadtfriedhof beigesetzt.
Die Kurstadt richtete 1985 eine Gedenkstätte zu seinen Ehren in der Stadtbibliothek ein.